Solidarität nach Berlin

Dass in Berlin ein „Attentat“ auf den CSD verübt wurde, macht uns alle sehr betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, den Opfern, allen Betroffenen und der gesamten Community.

Islamismus, Rechtsextremismus und auch Zionismus haben alle dasselbe Fundament: Sie lehnen die liberale Demokratie ab, sie vertreten ein autoritäres Weltbild, erheben einen Absolutheitsanspruch auf ihren Standpunkt, leben in einem Freund-Feind-Denken, grenzen Gegner*innen aus und werten sie ab, entmenschlichen sie. Sie kreieren Feindbilder und schüren Angst, verbreiten Verschwörungstheorien und rechtfertigen und verherrlichen Gewalt. Angriffe aus diesem Spektrum, entspringen also immer derselben faschistischen Grundidee.

Rechte bis rechtsextreme Kräfte nutzen diesen Vorfall, um Hass gegen den Islam zu schüren und die queere Community im Streit darüber zu spalten. Der Islam ist eine der großen Weltreligionen, die auf dem Glauben an Allah, den Koran und die Lehren des Propheten Mohammed basiert. Islamismus hingegen ist eine politische Ideologie, die eine radikale Interpretation des Islam zur Grundlage einer gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung machen will. Also ziemlich genau dasselbe, was AfD und andere rechtsextreme Kräfte auch wollen.

Wir müssen gerade jetzt als Community und als Demokrat*innen zusammenhalten und dürfen uns nicht spalten lassen.

Unterstützung aus der Community

Heute, Sonntag, 26. Juli 2026, öffnet ab 16 Uhr das Inside:Out in Wuppertal für alle, die nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin nicht allein sein möchten. Ein Ort zum Trauern. Zum Reden oder Schweigen. Zum Innehalten. Zum Zusammensein. Begleitung ist vor Ort. Ihr seid willkommen wie ihr gerade seid. 🖤🏳️‍⚧️🏳️‍🌈